Struktureller Aspekt des Funktionellen Faszien Training

Unter „Power“ verstehen wir den festen bzw. strukturellen Bestandteil des Bindegewebes, der sog. Faszien-Kontinuität. Im Functionaltraining bauen wir auf erfolgreichen Modellen auf wie das der Faszien-Distorsion nach Typaldos, den Workshop Anatomy Trains Schweiz nach Thomas Myers und der funktionellen Integration. Die erfolgreiche Kombination dieser myofaszialen Modelle mit bekannten Biomechanischen Muskelketten-Modellen erlaubt uns unter den Prinzipien des 360° „Power“ eine systematische Belastung aller für die Leistung verantwortlichen Strukturen.

  • Jede strukturelle Bewegung, Blockade oder Dekompensation hat im Sinne des funktionellen Training immer einen Einfluss auf benachbarte Strukturen. Dies trifft insbesondere auch auf die Gelenke, inkl. und insbesondere die Wirbelgelenke zu.
  • Diese Kompensations-Muster gilt es zu berücksichtigen und systematisch zu trainieren bzw. manipulieren. Damit ebnen wir den Weg zu einer kompensierten Idealhaltung oder einem dieser angenäherten Kompensations-Muster.
  • Bänder, Sehnen, Knorpel und Knochen sind „lediglich“ ein erhöhtes Kalzifizieren des Bindegewebes und keine separaten Gebilde im Körper.
  • Jede beschwerdefreie Person, welche nicht einer strukturellen Idealhaltung entspricht, ist nach dem 360° FKC Modell in seinem Muster gut kompensiert.
  • Die Voraussetzung für eine strukturell maximale sportliche Leistungsfähigkeit besteht in der Kräftigung der Faszien-Kontinuität. Dabei werden die sportlichen Belastungen einerseits analysiert und den myofaszialen Ketten zugeordnet sowie entsprechend trainiert bzw. behandelt.
  • Die Belastungsnormative richten wir nach den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen und den jahrelangen persönlichen Erfahrungen des Initianten.
  • Der zielabhängige Einsatz der Ausführungsarten und Trainingsmaterialien in Kombination mit der richtigen Reizsetzung erlaubt eine maximale Performance in allen Bereichen.
  • Von den Grundprinzipien der anatomischen Ansichten richten wir uns nach dem Workshop Anatomy Trains Schweiz, dem Fasziendistorsionmodell nach Typaldos und weiteren Modellen aus der Faszienforschung.
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