Neurologische/Emotionale Aspekte des Funktionellen Faszien Training

Für den neurologischen Bestandteil („Senses“) des Bindegewebes befassen wir uns mit dem Wissensstand der Neurologie, der aktuellen Faszienforschung als Sinnesorgan und den Übereinstimmungen mit der Traditionellen Chinesischen Medizin und Kinesiologie. Basierend auf 360° Functional Kinetic Coach „Power“ haben wir diese Modelle an die Vorgaben des 360° FKC angepasst, kombiniert und daraus die Functionaltraining Ausbildung des 360° FKC „Senses“ erarbeitet.

  • Die herkömmlich als „Füllmaterial“ bezeichnete Faszien-Kontinuität ist mit afferenten und efferenten Rezeptoren durchzogen. Sie stellt unser grösstes Wahrnehmungsorgan dar. (Schleip, Findley, Chaitow, & Huijing, 2014).
  • Differenzierte, aber verbindende Bewegung einzelner Körperabschnitte im Sinne eines koordinativen Trainings verbessert die Kommunikation der Faszien-Kontinuität und somit die Propriorezeption, Nozizeption sowie viszerale Interozeption.
  • Einfache und schmerzfreie Manipulationen am Bindegewebe können sofort oder nach wiederholter Durchführung Gelenk-Asymmetrien beheben und myofasziale Dysbalancen lösen.
  • Emotionale Zustände sowie vergangene oder aktuelle Traumatas (Körperschema/Körperbild) zeigen sich als Reaktionen im Bindegewebe in Form von hypertonen oder geschwächten Strukturen wieder. Umgekehrt können strukturelle Abweichungen positive oder negative neurologische Einflüsse verursachen.
  • Gezielte verbale, taktile oder visuelle Reize haben auf das neurologische System einen enormen Einfluss und können gezielt eingesetzt werden.